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Rettungsdienstfortbildung DRK StVb Rheinberg

Retter bilden sich weiter

Foto: DRK-Rheinberg

Foto: DRK-Rheinberg

Am letzten Wochenende ging es für viele DRK Rettungsdienstler nach der eigentlichen Arbeit weiter. Das Wochenende wurde genutzt um erstens der gesetzlichen Fortbildungspflicht nachzukommen aber auch zweitens den eigenen Wissensstand zu erweitern und Neues zu hören.

Am Freitag starteten wir um 18:00 mit der Einführung durch die Bereitschaftsleitung und der Führung der Gruppe Rettungsdienst. Danach folgten die Pflichtthemen Sonder- und Wegerechte, Gefahrstoffverordnung und Medizinprodukte-Gesetz. Nach einem kurzen Snack (viele kamen direkt nach der Arbeit) verabschiedeten wir uns für diesen Tag gegen 22:00.

Der Samstag war dann frei. Zeit zur Erholung und Entspannung.

Am Sonntag aber ging es um 09:00 weiter. Als Dozent konnten wir den Lehrrettungsassistenten und Feuerwehrmann Marcel Roelofs der Werkfeuerwehr Solvay für uns gewinnen. Er brachte uns die örtlichen Gegebenheiten und Gefahrenpotenziale auf dem Werksgelände näher. Auch wurden uns die Möglichkeiten der WF vorgestellt und das Verhalten im Rahmen der Zusammenarbeit besprochen. Nach der Präsentation wurde von allen Seiten eine Fortsetzung der Thematik in Theorie und vor allem praktisch gewünscht. Die Planungen laufen. Danach  kam der Anästhesist und Notarzt Carlos Plachetta zu uns und schulte uns in den Themengebieten  Herzrhythmusstörungen und die Möglichkeiten und Gefahren der Frühdefibrillation. Nach einem interessanten Vortrag und vielen Fragen gingen wir danach zur praktischen Umsetzung des Erlernten über. In 2er-Teams, wie es im Rettungsdienst üblich ist, übten wir die erweiterten Maßnahmen der Reanimation. Diese Schulung ist für die Rettungsassistenten jährlich vorgeschrieben und für Rettungssanitäter von Vorteil, da es die Teambildung untereinander fördert.

Gegen 18:00 gingen wir dann alle zum Wochenende über, um am nächsten Tag wieder unserer eigentlichen Arbeit nachzugehen.

Dieses Fortbildungswochenende war aber nur der Anfang. Der Gesetzgeber schreibt für alle im Rettungsdienst tätige ( auch ehrenamtlich ) eine Fortbildung von min. 30 Stunden vor. Wir sehen uns also wieder. Entweder im Rettungswagen oder im Schulungsraum.

16. April 2016 10:03 Uhr. Alter: 2 Jahre