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Einsatzzug-Rettung

Das Deutsche Rote Kreuz Rheinberg unterhält mit dem DRK Alpen e.V.  den rein ehrenamtlichen Einsatzzug-Rettung.

Bereits vor vielen Jahren kamm die Idee zur Gründung der SEG-Rettung (Schnelle-Einsatz-Gruppe Rettung), deren Aufgabe die personelle und materielle Unterstützung des Rettungsdienstes bei größeren Einsätzen ist.

Das DRK Rheinberg hat diese Idee komplett ehrenamtlich umgesetzt und in den Vergangenen Jahren immer weiter den Anforderungen des Rettungsdienstes angepasst.

Die SEG ist daraufhin immer weiter gewachsen und durch eine Kooperation mit dem DRK Alpen e.V. weiter ausgebaut.

Unsere Leistungsfähigkeit konnten wir mehrfach bei Großbränden in Altenheimen und Hochhäusern, Verkehrsunfällen mit Reisebussen und Gefahrguttransporten oder bei Großveranstaltungen nicht nur im Kreis Wesel demonstrieren.

Im Jahr 2012 bestand die SEG-Rettung aus 6 Fahrzeugen die mit 33 Helfern besetzt wurden. Hinzu kamen freie Kranken und Rettungswagen des Kreises Wesel, die zusätzlich durch Helfer der SEG besetzt wurden.

Durch das 2013 in Kraft getretene "Landeskonzept der überörtlichen Hilfe NRW", in der eine SEG definiert wird, wurde eine Umbenennung nötig.

Um die Größe und die Leistungsfähigkeit der Einheit besser zu Beschreiben, erfolgte 2014 die Umbenennung in den Einsatzzug Rettung. Dadurch wurde die Einheit nicht weiter als SEG (nach Landeskonzept ca. 3 Fahrzeuge und ca 15 Helfern) sondern als Einsatzzug definiert.

Der Einsatzzug dient bei Einsätzen mit einer größeren Anzahl von Verletzten und Betroffenen der Entlastung und Unterstützung des Rettungsdienstes und der Feuerwehren.  

Mit ihren um die 100 Rettungsassistenten,  Rettungssanitätern, Sanitäts- und Betreuungshelfern sowie Fernmeldekräften ist der Einsatzzug Rettung einmalig in NRW. Das mitgeführte Material reicht vom aufblasbaren Zelt bis zur medizinischen Versorgung von etwa 30 Verletzten auf rettungsdienstlichem Niveau.

Diese multifunktionale Einheit, ist bei Schadensereignissen jeder Größenordnung schnell und flexibel in der Lage, abgestimmt auf die bereits bestehenden Strukturen des Rettungsdienstes und der Feuerwehren, den betroffenen Menschen gezielt zu helfen. Die direkte Anbindung an den Rettungsdienst sowie die zeitnahe Einbindung der Betreuungsgruppe in die Hilfeleistung schließt die bisher vorhandene Versorgungslücke zwischen dem Rettungsdienst und der Gefahrenabwehr.

Durch die multifunktionale Struktur des Einsatzzuges mit ihrer Ausstattung und der Ausbildung des Personals ist das DRK jederzeit in der Lage, den Rettungsdienst bei der Versorgung von Verletzten und Kranken wirkungsvoll zu unterstützen, zu ergänzen und ggf. abzulösen. Die von einem Schadensereignis betroffenen, aber unverletzten Menschen werden betreut und versorgt. Je nach Schadenlage unterstützen sich die Sanitäts- und Betreuungsgruppe gegenseitig bei der Aufgabenerfüllung. Technisch ausgebildetes Fachpersonal mit entsprechender Ausbildung ergänzt und unterstützt die Sanitäts- und Betreuungsgruppe in ihren Aufgaben.