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Dürfen wir vorstellen

Dürfen wir vorstellen, unser Datenschutzbeauftragter Holger Dunski. Holger verbindet eine lange Geschichte mit dem DRK.

Foto: DRK-Rheinberg e.V.

Seit 4 Jahren engagiert er sich nun bei uns. Im Jahr leistet er über 600h Stunden ehrenamtliche Arbeit! Wie man es mit Mitte 50 schaffen kann, Familie, Arbeit und Ehrenamt unter einen Hut zu bringen, erfahrt ihr hier.
Der heute Mitte 50-jährige Holger wuchs im Ruhrgebiet auf. Dort besuchte er das Gymnasium, um eine Lehre zu beginnen. Nach kurzer Zeit merkte er, dass der Beruf ihm nicht gefällt und so holte er seine Fachhochschulreife nach. Im Anschluss daran machte er eine Lehre zum Gas- und Wasserinstallateur.

Und wie ist er jetzt zum DRK gekommen?
"Mit zarten 16 Jahren wurde ich von einem Freund meines Vaters angesprochen. Ob ich nicht mal Lust hätte, beim DRK Duisburg vorbeizuschauen. Er wusste, dass ich sehr technisch interessiert war. DRK und Technik fragte ich mich? Die kleben doch nur Pflaster?", erzählt uns Holger über seine ersten Eindrücke vom DRK.
Er bereue es keine Minute hingegangen zu sein, berichtet uns Holger. Er erinnert sich, wie ihm der damalige Jugendleiter alles gezeigt hatte. „Sofort wurde ich Feuer und Flamme, Technik zum Basteln so weit das Auge reicht.“, schwebt Holger in Erinnerungen. An seinem Standort sei der Fernmeldezug untergebracht. „Die guten alten Zeiten, des Analogfunks habe ich noch voll und ganz mitbekommen“, sagt Holger schmunzelnd.

Plötzlich verging die Zeit, wie im Flug und Holger wurde älter, machte seine Weiterbildung zum Techniker und Meister und fand sein Glück. Irgendwann zog Holger mit seiner Familie in das schönste Städtchen am Niederrhein, Rheinberg. Doch irgendwas fehlte ihm.

Für seinen Arbeitgeber besuchte Holger einen Erste-Hilfe-Kurs bei dem DRK Kreisverband Niederrhein. Dort merkte der Ausbilder schnell, dass Holger bereits Fachwissen besaß. Er sprach Holger an und lud ihn ein, vorbeizuschauen.
Gesagt getan, Holger kam zu uns. Er bildete sich in nur wenigen Monaten auf den aktuellen Stand fort. Doch seinen Wissensdurst sättigte dies immer noch nicht. Innerhalb von 1 1\2 Jahren absolvierte er den Rettungssanitäter (gesamt 640 Stunden Ausbildungsdauer), wofür er auch seinen Urlaub nutzen musste, (leider gibt es hierfür keinen Bildungsurlaub).

Nach einer kurzen Karenzzeit ging es direkt auf den RTW, wo er als Fahrer und Teamkollege fungiert.

Heute ist Holger im Führungstrupp einer Katastrophenschutzeinheit des DRK. Er unterstützt die Führungskraft zum Beispiel beim Funk und bei der Dokumentation.
Wir haben ihn gefragt, was ihn antreibt und was seine Familie zu seinem hohen Engagement sagt.

"Das DRK ist ein Hobby. Ein Ausgleich zum Beruf. Ich habe hier viele nette Menschen kennengelernt und ich finde es einfach nur toll, dass hier Alt und Jung Hand in Hand zusammenarbeiten. Letztendlich muss man ein Mittelmaß finden. Die Familie darf natürlich nicht zu kurz kommen.“

25. April 2020 08:14 Uhr. Alter: 112 Tage