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Dürfen wir vorstellen:

Das ist Anja. Sie ist schon seit 28 Jahren im DRK. Damit darf Sie sich schon zu dem „Rot Kreuz Urgestein“ zählen, was für Sie allerdings kein Grund ist aufzuhören.

Foto:DRK Rheinberg e.V.

Sie bleibt mit Leib und Seele eine Betreuerin im DRK. Was genau sie aber bewogen hat in das DRK einzutreten und wofür sie sich genau engagiert, haben wir Sie gefragt.

Hallo Anja, wie bist Du eigentlich in das DRK gekommen?

Ich bin seit 28 Jahren im DRK. Begonnen habe ich im DRK Orsoy im Betreuungsdienst. Ich habe damals eine Freizeitbeschäftigung gesucht und eine recht interessante Aufgabe im DRK gefunden.

Was hat Dich motiviert über die Jahre hinweg, dich im DRK zu engagieren?

Warum ich so lange schon dabei bin? Ich finde den Aufgabenbereich immer noch sehr interessant, obwohl im DRK Stadtverband der Schwerpunkt im Sanitätsbereich liegt und ich eigentlich im Herzen ein Betreuer bin.

Was genau machst DU im DRK?

Mir liegt  eine Menge an der Kameradschaft mit den vielen Kollegen/innen. Wir erleben auf den verschiedensten Einsätzen und Sanitätsdiensten auch viel Schönes und auch Lustiges.
Ende 2017 habe ich meinen Posten als Gruppenführerin der Betreuungskomponente an meine Nachfolgerin abgegeben, bin aber noch als Helfer tätig. Ich bin sehr froh darüber eine Nachfolgerin gefunden zu haben, da auch beim DRK, wie in jedem anderen Bereich auch, der Nachwuchs gefördert werden muss, dieser aber irgendwann auch mal zeigen muss, was er kann.

Welche Aufgaben hat man als Helfer der Betreuungskomponente?

Die Aufgaben in der Betreuung haben sich seit meinem Beginn deutlich gewandelt. Als ich angefangen habe, lag der Schwerpunkt im Beriech des Kochens. Wir haben für Großereignisse wie z.B. vor etlichen Jahren für einen DRK-Kongress in Köln mehrere tausend Portionen Verpflegung gekocht und auch verteilt. Heute hingegen liegt der Schwerpunkt mehr auf der Unterbringung von Menschen (man denkt da an die Flüchtlingswelle) oder dem kurzfristigen Auffangen und Versorgung von Betroffenen wie z.B. im Zuge von Evakuierungen bei Bombenfunden aus dem letzten Weltkriegen.

Was kannst Du anderen Menschen raten, die sich für ein Ehrenamt im DRK interessieren?

Ehrenamtliche Tätigkeit, egal wo und wie, ist eine wichtige Aufgabe. Ohne das Ehrenamt könnte unsere Gesellschaft nicht funktionieren.
Beim DRK kommt aber für mich noch die Kameradschaft hinzu. Man kommt fast immer mit vielen anderen Helfern/innen gleichzeitig zum Einsatz oder zum Sanitätsdienst. Das ist für mich ein sehr wichtiger Faktor.

Was machst Du außerhalb des DRK?

Nebenbei bin ich auch noch Selbstständig. Ich produziere und verkaufe selbst produzierte Senfsorten, Gewürzmischungen, Öle, Pesto etc., die man sowohl auf einigen Weihnachtsmärkten in der Umgebung aber auch ganzjährig in verschiedenen Läden wie dem Bauernladen Fonk in Borth, dem Steinschenhof in Baerl oder der niederheinischen Fischzucht in Schaphuysen kaufen kann. Wer mal was probieren möchte besucht mich auf den Weihnachtsmärkten oder schreibt mir einfach mal eine Email. Wir werden sicher einen Weg hierfür finden.

5. Dezember 2018 00:01 Uhr. Alter: 7 Tage